Mobiles Surfen liegt im Trend


In den letzten Monaten wächst die Bedeutung des mobilen Internets erheblich. Fast jedes Smartphone kann mittlerweile in Breitbandgeschwindigkeit auf das mobile Internet zugreifen. Was in Datenblättern mit wenigen Buchstaben abgehandelt ist, hat in Wirklichkeit eine große Auswirkung auf den Alltag. Schon lange ist man nicht mehr an einen Computer gebunden. Videotelefonate über UMTS, Surfen mit HSPA-Geschwindigkeit oder eine dauerhafte Verbindung zum E-Mailserver ist mit den aktuellen Geräten und dem weit fortgeschrittenen Netzausbau kein Problem mehr.

Zur Übertragung von Daten stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die langsamste Verbindung ist GPRS. Selbst unter idealen Bedingungen, die in Realität nicht möglich sind, liegt die Spitzengeschwindigkeit bei 171,2 kbit/s. Die Verbindung kann allerdings mit einer Art Beschleuniger, der als EDGE bezeichnet wird, deutlich verbessert werden.

Der aktuelle Standard

Die nächste Generation des Mobilfunkstandards ist UMTS, auch als 3G bekannt. Hier sind Verbindungen mit bis zu 384 kbit/s möglich. Auch in dieser Generation gibt es einen Turbo, HSPA, der sich in HSUPA für den Upload und HSDPA für den Download aufteilt. Mit diesen Erweiterungen sind Geschwindigkeiten auf DSL-Niveau möglich.

Interessant ist die Entwicklung der Benutzer in den letzten Jahren. Bis 2007 war der Verkauf und die Verbreitung in Deutschland ziemlich schleppend. Was sollte man mit Internet auf kleinen Displays anfangen? Mit immer besseren mobilen Geräten entwickelte sich dann auch das mobile Internet rasant. Zum Jahreswechsel 2008/09 gab es knapp 16 Millionen UMTS-Anschlüsse. Im Laufe des Jahres 2009 soll die Zahl um circa 40 Prozent steigen.

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