Auch Congstar kündigt Intensiv-Nutzern

14.04.2008 | 13:12 Uhr

Derzeit liegt es bei den Anbietern von Flatrates offenbar im Trend, Intensiv-Nutzern den Vertrag zu kündigen. So mussten in den letzten Wochen nicht nur Kunden der BASE-Internet-Flatrate, sondern auch Arcor- und Congstar-Kunden dran glauben. Wie flat sind Flatrate-Angebote wirklich?

In vielen Internet-Foren liest man derzeit Berichte von Kunden, denen die Flatrate gekündigt wurde. Den Anfang machten BASE-Kunden, denen die E-Plus-Marke vorwarf, die Internet-Flatrate zu intensiv zu nutzen. Dann folgte Arcor. Das Unternehmen warf einem Kunden mit International-Flat 1 vor, die Flatrate "nicht ausschließlich zur Abdeckung seines privaten Telefonbedarfs" zu nutzen und verlangte vom Kunden, die Option zu kündigen oder die Gespräche erheblich zu reduzieren.

Nun kündigt auch Congstar

Auch einige Kunden der Telekom-Marke Congstar klagen nun über Kündigungen seitens des Anbieters. Hier liegt der Fall allerdings etwas anders: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei Congstar gerade einmal einen Monat. Somit kann der Vertrag von beiden Seiten jederzeit kurzfristig ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Dies hat Congstar nun auch getan - und zwar den kompletten Anschluss, nicht nur die Flatrate-Optionen. Die Nutzer haben ihre Flatrates nach eigenen Angaben intensiv genutzt, so dass dies ein naheliegender Kündigungsgrund wäre. Congstar hat sich hierzu bisher nicht geäußert.

Flatrate-Angebote nur für Wenignutzer?

Nun stellt sich die Frage, wie flat die Flatrate-Angebote tatsächlich sind. Der Abschluss eines solchen Vertrags lohnt sich für Vielnutzer nicht, wenn sie innerhalb kürzester Zeit eine Kündigung erhalten - zumal bei den meisten Anbietern eine Anschlussgebühr fällig wird. Auch die Rufnummernportierung kostet in den meisten Fällen Geld. Daher sollten die Anbieter überdenken, was sie ihren Kunden anbieten wollen: Eine echte Flatrate oder einen Pauschaltarif für Wenignutzer. (aw)

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