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Sony-Ericsson bleibt in den roten Zahlen

26.01.10 | 09:25 Uhr

Obwohl uns gerade viele Neuankündigungen aus dem Hause Sony-Ericsson erwarten, schreibt der Konzern zum sechsten Mal in Folge rote Quartalszahlen. Apple protzt im Gegensatz dazu mit neuen Verkaufsrekorden beim iPhone und wird von Motorola nachgemacht.

Sony-Ericsson gehört für die Meisten wohl zu den bekanntesten Handyherstellern und hat eine Vielzahl an modernen und beliebten Geräten auf dem Markt. Trotzdem musste das japanisch-schwedische Unternehmen vor wenigen Tagen erneut rote Quartalszahlen bekannt geben. Der Umsatz brach um ganze 40% ein und der Verlust beträgt satte 167 Millionen Euro. Grund für die Probleme sei ein verpasster Trend auf dem Mobilfunkmarkt.

Zu spät auf Touchscreen-Handys gesetzt

Als Grund für die starken Verluste wird der verpasste Touchscreen-Trend vermutet. Während die meisten Hersteller möglichst schnell solche Geräte auf den Markt brachten, ließ sich Sony-Ericsson Zeit. Eine derart schnelle Verbreitung im Mittelpreis-Segment wurde nicht erwartet. Im Gegensatz dazu präsentiert der vermeintliche Begründer des Touchscreen-Trends Apple besonders positive Zahlen. Neben neuen Umsatzrekorden konnte eine Steigerung der iPhone-Verkäufe um 100% bekannt gegeben werden.

Motorola verklagt RIM

Wenn Handy-Hersteller sich gegenseitig nachmachen geht es meistens um angeblichen Ideen-Klau. Bei Motorola und RIM betritt man diesmal allerdings eine andere Ebene. Nachdem Nokia und Apple sich nun gegenseitig verklagt haben und den Verkaufsstopp der Produkte des Gegners fordern, steigt auch Motorola in den Ring - und zwar gegen den BlackBerry-Hersteller Research in Motion. Angeblich findet man in einigen BlackBerrys Ideen, die von Motorola patentiert sind. Nun fordert der amerikanische Hersteller Motorola natürlich ebenfalls einen Verkaufsstopp. Höchstwahrscheinlich wird es nie dazu kommen, allerdings gehören solche Gerichtsverfahren wohl zum guten Ton unter den Mobilfunkherstellern. (vs)

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