Google Drive - Besser als Dropbox, Skydrive und Co?

26.04.2012 | 15:37 Uhr

Es gibt ein neues Google Tool: Drive! Google nennt so sein neues Office Tool, welches als digitale, externe Festplatte dienen soll, um alle Daten in einer Datenwolke im Internet zu speichern. Ähnlich wie Google Docs lassen sich Texte, Tabellen, Präsentationen und Bilder in diesem Speicher ablegen. Der Clou an der ganzen Sache ist, die Daten sind von jedem Gerät, ob PC, Tablet oder Smartphone, abrufbar. Diese Funktionen kennt man auch schon von anderen Diensten wie Dropbox, Microsoft Skydrive und Co. Was ist also das Besondere an Google Drive? Wodurch will sich Google von anderen abheben und wie will es die User überzeugen?

Google Drive

5 GB kostenloser Speicher

Ganz ordentlich ist die Größe des kostenlosen Speicherplatzes im Google Drive mit immerhin 5 GB. Auch ein Upgrade auf 25 Gigabyte kostet nicht mehr als 2,50 $ im Monat und ist für Nutzer mit hohem Speicherbedarf eine erschwingliche Lösung. Die Größe des Speicherplatzes ist gestaffelt in 9 Stufen, die erste ergibt also 25 GB und für echte Datenjunkies, wohl eher aber für größere Firmen, bietet Google maximal 16 Terabyte für schlappe 800 $/Monat an. Im Vergleich dazu: Dropbox bietet nur 2 GB kostenlosen Speicher. Der Skydrive-Cloud-Dienst von Microsoft setzt speichermäßig sogar noch einen drauf: 7 GB bekommt jeder User und wer sich vor dem 22. April registriert hat, bekommt sogar 25 GB kostenlosen Speicher. Wenn man jedoch die 10 GB, die Google Mail zur Verfügung stellt, sowie 1 GB für Picasa dazurechnet, bekommt man mit einer Anmeldung bei Google Drive 16 GB virtuellen Datenspeicher geschenkt.

Und wie funktioniert´s?

Google Drive ist im Prinzip eine Erweiterung von Google Docs. Eine Erweiterung deshalb, weil eine App auf dem PC/Mac oder mobilen Gerät installiert werden muss, um es richtig zu benutzen. Hat man diese installiert, legt man fest, welche Ordnerinhalte zwischen den verschiedenen Geräten stets synchronisiert werden soll. Dazu kann man Dateien freigeben, damit auch andere Nutzer auf sie zugreifen können. Wie bei Dropbox ist Drive damit nicht nur ein Tool zum Speichern, sondern auch zum Teilen von Daten und Dokumenten. Praktisch ist, dass man immer und überall auf seine Daten Zugriff hat. Ist man also unterwegs und möchte einen Brief verfassen, so kann man das auf seinem Smartphone oder Tablet erledigen und es anschließend in Drive speichern. Damit landet es automatisch auf dem eigenen Desktop zu Hause und auf jedem anderen Gerät, für das man es freigegben hat.

Wieso sollte man es nutzen?

Wer sowieso schon Google Docs verwendet, für den ist es ein logischer Schritt auf Drive upzugraden. Wer gerade zum ersten mal von Dingen wie Onlinespeicher, virtuellem Speicherplatz und Filesharing hört, dem sei gesagt: Es gibt unzählige Dienste, die Onlinespeicher in der so genannten Cloud anbieten. Hinsichtlich der Datenschutzbestimmungen gab es insbesondere bei Google Drive anfänglich Zweifel, ob die gespeicherten Daten in das geistige Eigentum von Google übergehen, sobald man etwas speichert. Diese Befürchtung hat Google mittlerweile widerlegt und gibt an, das alle in der Cloud gespeicherten Daten demjenigen gehören, der sie angelegt hat. (fl)

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